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 An den Tischen

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Elias Evens

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BeitragThema: Re: An den Tischen   So Apr 22, 2012 2:13 am

Ein etwas grummeliges: "Idiot und hay!" kam von Elias. Für einen Moment schwieg er und schaute dass Mädchen neben James an. Sie schien okay zu sein. Sonst hätte James sie nicht mitgenommen. "Wenn du wüsstest. Ich hab keine Kippen mehr. Und ich durfte erst mal den halben morgen bei der Rektorin verbringen. Alles wegen Kippen. Echt eyy." Sein Gesicht verzog sich.Da war ja noch mehr. Aber dass wollte er jetzt nicht ganz so aus quatschen. Seine Füße zog er vom Tisch herunter und schaute beide an. "Ich hab zwar ´ne zweite Chance. Aber was soll ich mit der anfangen?" Fragte er etwas verbittert. So war es nun mal. Er konnte nicht versprechen besser zu werden. Nein, dass konnte er überhaupt nicht. Seufzend überschlug er die Beine und schwieg. Er konnte nicht anders.Er war zu sauer. Den Blick richtete er finster auf die Tischplatte vor ihm. Warum sollte er eine Familie brauchen? Seine Mum war tot. Die konnte ihm keiner mehr wieder holen. Und sein Dad hatte ja die Aufgabe als `Dad`ordentlich mehr als nur verhauen.
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Eneki Lavan

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BeitragThema: Re: An den Tischen   So Apr 22, 2012 5:00 am

Eneki verzog ein wenig das Gesicht, als Sariel den Mund öffnete, während er noch kaute.
„Tischmanieren, Sariel“, erinnerte er ihn. Ihm entging weder das amüsierte Funkeln in Sariels Augen, noch sein selbstzufriedenes Grinsen. Die Gedanken seines Partners spiegelten sich auf dessen Gesicht wieder und Eneki blickte ihn streng an.
Nein. Denk nicht mal dran.
Zum Glück schien Sariel heute gemäßigt zu sein, denn er beschränkte sich auf eine freche Antwort und einen Hauch von Zweideutigkeit.
Eneki machte sich gar nicht erst die Mühe darauf zu antworten, welchen Sinn hätte es gehabt?
Das Sariel seine Drohung nicht ernst nahm und diese nur mit dem Diebstahl von Essen und einem Zwinkern quittierte, hätte ihn früher noch frustriert. Mittlerweile war er abgehärtet und daran gewöhnt, solche Reaktionen als Antwort auf Drohungen oder Warnungen zu bekommen.
‚Du weißt, ich neige nicht zu Reue. Und auch, dass du jederzeit willkommen bist, es zu versuchen.‘
Der Engel schüttelte nur seufzend den Kopf. Er wusste, dass es durchaus Dinge in Sariels Leben gab, die dieser bereute. Selbst der scheinbar unbeschwerte Engel war nicht frei von Schuldgefühlen und Reue. Im Gegensatz zu den meisten anderen, Eneki inklusive, weigerte er sich jedoch dies offen zuzugeben.
Bislang hatte Eneki nur wenig effektive Methoden gefunden um Sariel zu strafen. Eine der wenigen einigermaßen erfolgreichen Taktiken war die völlige Ignoranz von Sariels Person.
Der Haken an dieser Methode war, dass Sariel alles tat um seine Aufmerksamkeit zu bekommen- inklusive neuem Unsinn. Doch manchmal war es das wert, um den Anderen dazu zu bringen, etwas wenigstens ansatzweise zu bereuen. Nicht, dass Sariel je so etwas wie: ‚Ich bereue es‘, gesagt hätte. Doch normalerweise war er nach einer solchen Phase des Ignoriert-Werdens ein Weilchen handzahm und gönnte Eneki eine kurze Erholungspause. Immer hin.
Ein leichter Rotschimmer erschien auf Enekis Wangen, als er daran dachte, wie er einmal die Balance zwischen Ignoranz und Nachgeben nicht hatte halten können und Sariel schließlich beschlossen hatte, die Durststrecke auf eigene Faust zu beenden. Das war…interessant gewesen.
Der seltsam weiche und selige Gesichtsausdruck, der auf Sariels Gesicht erschien, riss Eneki aus seinen Gedanken- wofür er dankbar war, denn diese waren gerade in eine inakzeptable Richtung abgewandert.
Auch Enekis Gesichtsausdruck, der normalerweise nicht unfreundlich, aber doch recht beherrscht war, wurde weicher. Er kannte diesen Gesichtsausdruck Sariels, so sah der andere nur in einem Süßwarenladen aus- oder wenn er an ihre Beziehung dachte.
Es erfüllte Eneki mit Stolz (wieder etwas, das er nie zugeben würde), dass er in der Lage war dieses selige Lächeln auf Sariels Züge zu zaubern, das so gar nicht zu diesem zu passen schien.
Unter dem Tisch stupste Sariel seinen Fuß an, ein Zeichen, dass er sich vorerst an die Spielregeln halten würde. Oder es zumindest versuchen würde.
Eneki erwiderte die Geste und lächelte seinen Partner an, ein warmer Ausdruck in seinen Augen. Einen Moment lang sahen sie sich einfach nur an, dann räusperte Eneki sich und wandte den Blick ab. Er hatte das unbestimmte Gefühl beobachtet zu werden…
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Sariel Lavan

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BeitragThema: Re: An den Tischen   So Apr 22, 2012 6:09 am

Nach seinem 'Friedensangebot' hatte Sariel stumm weitergegessen und, sich nach Enekis Aufforderung an seine Tischmanieren erinnernd, den Mund demonstrativ geschlossen gehalten. Als sich der andere Engel mit einem Räuspern abwandte, konnte er jedoch das Grinsen, dass seinen angestammten Platz auf Sariels Lippen wieder einnahm, nicht verdrängen. Kurz überlegte er, ob er Enekis Verhalten kommentieren sollte, entschied sich jedoch dagegen. Er hatte ihn heute schon genug gereizt, und außerdem war er sowieso überraschend glücklick, solange etwas zu Essen vor ihm auf dem Tisch stand und brauchte keine weitere Beschäftigung.
Also aß er stumm weiter, darum bemüht, Eneki in keine weitere Situation zu bringen, die ihm unangenehm gewesen war - und, ja, bei Sariel erforderte das größte Bemühungen! - und beobachtete die Schülergruppen an den Tischen um sie herum. Ihr Tisch lag relativ am Rand und nahe an einer Ecke des Saals, sodass er einen guten Überblick über den größten Teil des Raumes hatte, die vereinzelten Gespräche waren jedoch entweder zu leise oder zu weit entfernt, als das er wirklich etwas hätte hören können.
Üblicherweise bemerkte Eneki sowieso vor ihm, wenn etwas nicht stimmte. Entweder, er hatte es 'gesehen', oder er stellte einmal mehr unter Beweis, dass seine Aufmerksamkeitsspanne größer war, als Sariels, der sich auf eine Tätigkeit etwa genauso lange konzentrieren konnte, wie es dauerte, eine Tüte Chips zu einem guten Film leerzuessen.
Also nicht sehr lange.
Er hatte zwar versucht, daran zu arbeiten, aber seit ihm Eneki als Partner zugeteilt worden war, aufgegeben, sich in diesem Aspekt zu ändern - immerhin hatte er ja jetzt jemanden, der quasi nicht von seiner Seite wich und seinen Fehler wunderbar ausglich. Vielen sagten, dass Eneki und Sariel sich ergänzten.
Sariel sagte, dass Eneki seine angeborene Faulheit unterstützte.
Aber grundsätzlich kamen beide Ausdrucksweisen zum gleichen Ergebnis.
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Eneki Lavan

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BeitragThema: Re: An den Tischen   Mo Apr 23, 2012 8:09 am

Sariel war ungewöhnlich still. Eneki wandte sich dem anderen zu und beäugte ihn misstrauisch, dem Frieden nicht trauend. Einige Minuten verstrichen, in denen Sariel still weiter aß, sich ab und zu im Saal umblickend.
Langsam entspannte Eneki sich. Er nahm sein Besteck auf und begann seinerseits zu essen. Die seltene friedliche Zweisamkeit hielt nicht lange an.
Sie wurde durch ein klirrendes Geräusch unterbrochen, als Enekis Gabel aus seinen Fingern rutschte und auf dem Tablett landete. Seine Pupillen weiteten sich, das strahlende Blau wurde trüb und sein Blick unfokusiert.
Er starrte ins Nichts, als ob er dort etwas sehen könnte, das allen anderen verborgen blieb.
Bilder, Schnappschüsse eines Augenblickes, tauchten vor seinem inneren Auge auf.
Drei Mädchen. Eines mit flammend rotem Haar und ebenso roten Augen. Eine mit braunem Haar, ihr Gesicht in Schatten verborgen.. Das Gesicht der letzten konnte er nicht deutlich erkennen, sie war von ihm abgewandt.

Gewisperte Wortfetzen. 'Schule; ' 'Bald-'
Die Vision verblasste, doch kurz bevor die Bilder verschwanden. Eneki blinzelte und versuchte sich wieder auf das Hier und Jetzt zu konzentrieren. Er nahm seine Gabel wieder auf und aß weiter, als ob nichts gewesen wäre.
"
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Sariel Lavan

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BeitragThema: Re: An den Tischen   Mo Apr 23, 2012 8:28 am

Den misstrauischen Blick, den Eneki ihm zuwarf bemerkte Sariel zwar, reagierte jedoch nicht darauf. Der andere Engel hatte Recht damit, misstrauisch zu sein - oft war Stille bei Sariel ein Anzeichen, für Langeweile und Langeweile resultierte fast immer in Chaos. Zumindest nannte es Eneki so. Sariel bevorzugte den Begriff "kreative Beschäftigung ohne Vermeidung ziviler Verluste".
Das Klirren, dass im Vergleich zu der bis eben herrschenden Stille unangenehm laut in seinen Ohren klang, ließ Sariel schließlich aufschrecken. Er entdeckte die Gabel, die achtllos neben Enekis Teller lag und erkannte die Haltung des Anderen, sowie den leeren Ausdruck seiner Augen sofort. Oft genug hatte er Enekis Visionen miterlebt, sodass er wusste, dass es für ihn nicht viel zu tun gab, als abzuwarten.
Er schob seinen Teller zur Seite und zog, den Kiefer schmerzhaft verkrampft und das Gesicht erstaunlich ernst - wenn man ihn sehr gut kannte, konnte man sogar die leichte Sorge darin sehen - seinen Stuhl um den Tisch herum und etwas näher an Eneki heran.
Es dauerte nicht lange, da schien er wieder aufzuwachen und Sariel entspannte sich - die Visionen dauerten selten lange und ebenso schnell wie sie gekommen waren, verschwanden sie üblicherweise auch wieder.
Er gab Eneki trotzdem einen kurzen Moment, in dem dieser ihn kaum zu bemerken schien und einfach weiteraß, bevor Sariel ihm vorsichtig die Hand auf die Schulter legte und ihn fragend ansah.
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Eneki Lavan

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BeitragThema: Re: An den Tischen   Mo Apr 23, 2012 9:28 am

Eneki drehte sich um, sein Gesichtsausdruck fragend, als er eine Hand auf seiner Schulter spürte. Er blickte direkt in Sariels ernstes Gesicht. Wann war der andere Engel ihm so nah gekommen? Anscheinend hatte er Enekis gesitige Abwesenheit während seiner Vision genutzt um seinen Stuhl auf die andere Tischseite zu ziehen. In den dunklen Augen las Eneki eine Spur Besorgtheit, etwas, das nur denjenigen auffiel, die Sariel wirklich sehr gut kannten und das waren beileibe nicht viele. Der Andere machte sich immer noch Sorgen um ihn, wann immer er eine Vision hatte, obwohl er nach so langer Zeit längst daran gewöhnt war, dass sein Partner ab und an einfach eine Weile nicht ansprechbar war. Eneki vermutete, dass diese Sorge mit den Kopfschmerzen und Albträumen zusammenhing, die manchmal auf Visionen folgten. Mehr als einmal war er schweißgebadet und schreiend aufgewacht, grausame Bilder vor Augen, die sich in seine Netzhaut eingebrannt zu haben schienen.
Daran würde er sich nie gewöhnen. Selbst nach so langer Zeit war er nicht kalt und abgebrüht genug, um gegen solche Schrecken immun zu sein. Es wurde besser, ja. Aber nie wirklich 'gut'.
"Drei Mädchen", erklärte er Sariel, den fragenden Blick erkennend, "ich konnte nur eine von ihnen deutlich erkennen, die anderen waren im Schatten. Sie haben irgendetwas mit der Schule zu tun, aber was, das weiß ich nicht." Er zuckte mit den Schultern. "Ob Gut oder Böse, das wurde nicht ersichtlich."
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Sariel Lavan

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BeitragThema: Re: An den Tischen   Mo Apr 23, 2012 6:31 pm

Während Eneki von seiner Vision berichtete, lehnte Sariel sich auf dem Stuhl zurück und verschränkte die Arme vor der Brust.
"Na das fängt ja gut an...", erklärte er, und obwohl die Haltung eigentlich auf missmut deuten würde, war ein leicht spöttischer, definitiv amüsierter Unterton in seiner Stimme zu hören. Fast so, als würde eine ablehnende Haltung von ihm erwartet und er dachte nicht im Traum daran, dieser ernsthaft nachzukommen.
Er wusste, größtenteils von Eneki und seinen Visionen, dass Ärger im Anmarsch war und wenn es nach Sariel ging, konnte Ärger nicht schnell und nicht früh genug da sein. Entweder das hieß, dass sich endlich einmal etwas tat und die Leute motiviert wurden, zu handeln anstatt immer nur große Reden zu schwingen, oder er würde die Chance bekommen, offiziell und ohne missbilligende Blicken von Eneki, seinen Drang, Leute in Schwierigkeiten zu bringen, an ihren Gegner auszuleben.
Beides war in Sariels Augen positiv, also war auch die Gesamtsituation positiv. So einfach war das - auch wenn er den Satz "Ich verstehe nicht, was in deinem Kopf vorgeht!" öfter gehört hatte, als er zählen konnte und als Jahrtausende Alter Engel hatte er über die Zeit gelernt, sehr weit zu zählen. Dabei war er doch eigentlich ganz einfach gestrickt.
"Böse... definitiv", verkündete er gut gelaunt und war kurz davor "Let's get it started' anzustimmen, war sich jedoch fast sicher, dass Eneki das als peinliche Situation sehen und nicht gutheißen würde.
"Wenn sie etwas mit der Schule zu tun haben und nicht auf dem Schulgelände sind, liegt das doch nahe. Oder?", führte er seine Behauptung schließlich aus.
"Schau dich am besten um, ob du sie irgendwo siehst. Und vielleicht hat die Schulleiterin Fotos aller Schüler, oder etwas in der Art..." - 'auch wenn das sehr gruselig wäre...', fügte er in Gedanken hinzu.
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Alysha Tregano

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ORT : Schule

BeitragThema: Re: An den Tischen   Do Apr 26, 2012 8:26 am

Alysha & James & Elias

Ein wenig erschrak Al doch, als Elias so unfreundlich reagierte. Aber vielleicht war das normal für ihn? James schien es nicht zu stören - er wirkte völlig ruhig und entspannt.
Schweigend hörte sie sich an, was Elias zu sagen hatte. Stress mit den Lehrern? Den hatte sie nie gehabt... sie war immer zu ruhig und unauffällig gewesen. Und die Aufmerksamkeit, die ihre Gabe ihr verschafft hatte - die hatte ihr zwar viele Gespräche eingebracht, jedoch keinen Stress, denn selbst den Lehrern war bewusst, dass sie alle diese Dinge nicht aus freien Stücken tat. Und dann hatte viel zu schnell alles in einer Katastrophe geendet und sie war gegangen. Und jetzt da sie wieder hier war... Sie zählte wohl nicht zu den Problemfällen. Natürlich hatte sie ein ernstes Gespräch mit Darren führen müssen, nach den Geschehnissen am Abend des Willkommensballs, aber er schien ihr zu glauben, dass sie etwas Derartiges nie wieder tun würde.
Aber Zigaretten? Al verstand immer noch nicht, was es mit diesen komischen Röhrchen auf sich hatte. Warum waren sie so wichtig?
Sie wusste nicht, ob von ihr erwartet wurde, dass sie etwas sagte. Sollte sie? James schwieg noch immer, aber was sollte sie schon sagen? Sie kannte Elias doch gar nicht. Aber irgendwann wurde die Stille drückend und unangenehm und sie machte doch noch, ungewöhnlich für ihre Verhältnisse den Mund auf.
"Das ist die Sache mit zweiten Chancen... Man muss zuerst herausfinden, wozu man sie nutzen will."
Sie selbst hatte eine bekommen. Und sie wusste vielleicht noch immer nicht, was sie damit anfangen sollte.
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James Meason

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ORT : Schule

BeitragThema: Re: An den Tischen   Sa Apr 28, 2012 9:35 pm

James seufzte leicht. "Woher wusste ich nur dass du es nicht mal drei Tage ohne Unsinn aus hälst?" Fragte er sakrastisch und schaute kurz zu Alysha. Sie schien nicht zu verstehen warum die beiden so sehr an den Kippen hingen. Er wusste es selber nicht mehr wirklich. Kippen waren für die beiden wohl so etwas wie Nervenberhuigung und gegen Langeweile. Es war oft so dass man James und Elias in der Raucherecke fand, wenn irgendetwas stressiges vorgefallen war oder beide hatten nichts zu tun. Und dass letztere war wohl schlimmer. In solechen Momenten kam dann Elias auf die wirklcih dümmsten Ideen. Und mit Chester sowieso.

James legte den Kopf schief und kratze sich am Kopf. "Aber ich bin froh dass du ´ne zweite Chance hast. Hey, wenn du dass hier surch stehst, dann bist du deinen Dad los und ich muss Mum nicht mehr anlügen. Dass wäre doch etwas oder?" Meinte er und lächelte kurz und knapp.
"Da hast du recht Al." Sagte er dann an sie gewandt. Dann drehte er sich wieder zu seinem Kumpel um und meinte: "Komm so tragisch wird es nicht werden. Und wenn du für ne weile das Gelände nciht verlassen darfst, bring ich dir genügend mit. "
Es war eine ganz normale Situation für Elias und James.
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Ayannah Tajeron

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BeitragThema: Re: An den Tischen   So Mai 06, 2012 4:14 am

Aya lächelte schwach. "Solange es nichts mit Alkohol zutun hat... davon habe ich fürs erste wirklich genug." Natürlich glaubte sie nicht wirklich, dass Kay vorhatte eine Sauforgie im Wohnblock zu veranstalten, allein beim Gedanken daran, etwas Alkoholisches zu sich zu nehmen wurde ihr wieder schlecht.
Sie stüzte die Ellbogen auf den Tisch und stützte ihr Kinn in die Hände. "Hast du schon irgendwelche Ideen?" Auf sein Gesicht war ein leises Grinsen getreten, welches andeutete, dass er zumindest schon eine wage Ahnung hatte, was sie mit diesem freien Tag anfangen konnten. "Wir dürfen zwar die Grenzen nicht übertreten, aber das Schulgelände ist groß genug - irgendetwas muss es doch geben." Auch wenn sie nicht wusste, was.
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Kay Asgard

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BeitragThema: Re: An den Tischen   So Mai 06, 2012 4:47 am

"Ganz bestimmt kein Alkohol mehr." Kays Gesichtsausdruck verhärtete sich, als er an diesen Tag zurückdachte. Diesen Fehler würde er bestimmt nicht noch einmal begehen. Vermutlich würde er den Rest seines Lebens keinen Alkohol mehr anrühren.
Er verscheuchte die Erinnerungen. Sie würden ihm und Aya den Tag nur endgültig vermiesen.
Stattdessen grinste er, als Ayannah ihn nach Ideen fragte.
"Kannst du malen, Aya?", entgegnete er statt einer Antwort. Er hatte da schon einen vagen, sinnlosen, aber lustigen Zeitvertreib im Kopf...
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Ayannah Tajeron

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BeitragThema: Re: An den Tischen   So Mai 06, 2012 5:02 am

"Malen?", fragte Aya völlig überrumpelt. "Wie kommst du jetzt darauf?"
Okay, er hatte von 'dummem, sinnlosem Zeitvertreib' gesprochen, doch wie sinnlos war das Ganze tatsächlich? Anscheinend noch sinnloser, als Aya erwartet hatte.
"Ein wenig", ging sie schließlich doch auf seine Frage ein. "Ich bin nicht wirklich begabt dafür, aber ich bin auch keine von denen, die auf Kiindergarten-Niveau stecken geblieben sind."
Aber wirklich: Malen? Fingerfarben? Straßemalkreiden? Aya hatte keine Ahnung, worauf Kay hinauswollte.
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Kay Asgard

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BeitragThema: Re: An den Tischen   So Mai 06, 2012 5:16 am

"Das sind optimale Voraussetzungen.", behauptete Kay und genoss es zu sehen, wie sie im Dunkeln tappte. Sie konnte also ein wenig malen; er dagegen musste zugeben, dass er tatsächlich auf diesem "Kindergartenniveau stecken geblieben war. Es spielte definitiv keine Rolle für das, was er vorhatte, ganz im Gegenteil! Je weniger sie malen konnte, desto besser!
"Dann würde ich sagen, gehen wir in den Kunstraum?" Er fragte sich, ob es wohl viele "echte" Künstler an dieser Schule gab. Er war jedenfalls noch nie in diesem Raum gewesen. Er hatte nur auf der Karte gesehen, dass es ihn gab.
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Ayannah Tajeron

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BeitragThema: Re: An den Tischen   Mo Mai 07, 2012 4:58 am

ya grinste. "Okay." Was auch immer Kay geplant hatte, sie musste zugeben, dass es ihr jetzt schon Spaß machte. Sie hatte keinen Schimmer, worum es ging, doch Kay schien sich seiner Idee so sicher zu sein, dass sie die Vorfreude nicht zurückhalten konnte.
"Bekomme ich einen Tipp?", fragte sie dennoch, bevor ihr etwas einfiel. Ihre Augen weiteten sich. "Ich habe mich für den Wachdienst eingetragen! Ich habe nur kurz auf die Liste gesehen, aber ich glaube da war irgendwas..." Aya runzelte die Stirn. Vielleicht sollte sie sich erst informieren, wann sie mit der Wache dran war... und hatte Kay sich nicht sogar ebenfalls gemeldet?
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Alysha Tregano

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ORT : Schule

BeitragThema: Re: An den Tischen   Do Mai 10, 2012 7:07 am

Alysha, James & Elias

Alysha hörte schweigend zu, und fühlte sich ein wenig so, als würde dieses Gespräch sie nichts angehen. Als wäre es eine private Sache nur zwischen James und Elias, die sie nicht verstand und womöglich auch nicht mitbekommen sollte. Aber James schien das wohl anders zu sehen - sonst hätte er sie nicht mitgebracht und so rührte sie sich nicht vom Fleck.
Schließlich aber mischte sie sich doch ein. "Das wird nicht funktionieren, James.", sagte sie leise. Darren hatte nicht nur Elias, sondern generell allen Schülern untersagt, das Gelände zu verlassen. James oder sie durften das genauso wenig. Sie hasste es, die Spielverderberin zu sein, aber um ehrlich zu sein, wollte sie auch nicht, dass James wirklich ging. Es war gefährlich. Und sie glaubte, dass er diese Gefahr vielleicht unterschätzte. Er hatte nicht erlebt, wie es vor fünf Jahren gewesen war. Als selbst auf dem Schulgelände Leute starben.
Es musste doch eine andere Möglichkeit geben.
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Elias Evens

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BeitragThema: Re: An den Tischen   Sa Mai 12, 2012 12:30 am

Er bemerkte wie sie sich dabei unwohl fühlte, dass sie der Idee einen Strich durch die Rechnung machen musste. "Ist schon okay," begann Elias. "Es gibt schlimmere Dinge, als keine Kippen und Ausgehverbot." Er lächelte leicht und versuchte seinen ärger etwas herunter zu schlucken. Es war ja nicht James und Alysha daran schuld, dass ausgerechnet er Mist bauen musste. Noch immer grummelig nahm Elias die Füße vom Tisch und schaute beide an. "Ich geh wohl besser laufen oder Gitarre spielen oder Leute ärgern, irgend etwas idiotisches tun." der schwarz Haarige versuchte es als Witz klingen zu lassen. Nur kam es einfach nicht so rüber, dank seiner schlechten Laune. Da viel ihm ein, vielleicht hatte ja James noch Haarfarbe übrig. Al sah nicht so danach aus, dass sie so etwas hatte. "Jassylein, hast du noch Haarfarbe? Ist mir egal welche Farbe, einfach irgendwas."
Dabei stand er auf und schaute zwischen Jams und Al hin und her.Die beiden sollten nicht jetzt mit ihm abhängen oder so, denn er merkte dass irgendwas zwischen ihnen war. Und dass tat James sicherlich gut. Er merkte es einfach. Auch wenn es nicht leicht war, seinen Kumpel gut einzuschätzen.
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Alysha Tregano

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ORT : Schule

BeitragThema: Re: An den Tischen   Fr Mai 18, 2012 1:04 am

Alysha, James & Elias

Erleichtert nahm Alysha zur Kenntnis, dass wohl keiner der beiden sauer auf sie war. Trotzdem verspürte sie das Bedürfnis, sich zu verteidigen.
"Ich will nur nicht, dass einer von euch... stirbt, das ist alles.", sagte sie und hatte plötzlich einen Kloß im Hals. Sie wollte nicht, dass noch irgendwer starb. Es waren längst zu viele, die Liste zu lang. Manchmal fragte sie sich, wie Vivalie das ertrug.
"Du willst dir die Haare färben?", fragte sie dann Elias, einfach weil sie das Gefühl hatte, Konversation machen zu müssen. Sie wusste, dass es mittlerweile Mittel dafür gab - aber sie hatte noch nie gesehen, wie das funktionierte. Sie selbst war nie auf die Idee gekommen, sich die Haare färben zu wollen, und im Waisenhaus wäre das sowieso nicht möglich gewesen.
Es war schon seltsam, dachte Al, wie wenig sie über das Leben wusste.
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Kay Asgard

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BeitragThema: Re: An den Tischen   Fr Mai 18, 2012 1:12 am

Kay & Ayannah

"Ein Tipp? Das wäre ja langweilig.", entgegnete Kay geheimnisvoll. "Komm in den Kunstraum, das ist der Tipp."
Als Aya plötzlich die Sache mit dem Wachdienst einfiel, begann er in seiner Hosentasche zu kramen und förderte schließlich eine leicht verknitterte Liste zutage.
"Darren hat mir eine Kopie gegeben.", sagte er und fuhr mit dem Finger die entsprechende Spalte nach. "Ja, du bist als nächste dran, zusammen mit..." Er stockte. "Penny." Seltsamerweise sträubte sich alles in ihm dagegen, diesen Namen auszusprechen, doch das war Unsinn. Schon bald würde dieser Name jede Bedeutung für ihn verloren haben.
"Also hast du jetzt keine Zeit?" Leicht enttäuscht blickte Kay Aya an.
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Ayannah Tajeron

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BeitragThema: Re: An den Tischen   Di Mai 22, 2012 1:58 am

Aya erstarrte, ihre Finger verkrampften sich um die Tischkante.
Penny. Warum ausgerechnet.... warum?! Die einzige Person an dieser Schule, mit der sie absolut kein Wort wechseln wollte - zumindest nicht für eine sehr lange Zeit - war mit ihr zum Wachdienst eingeteilt.
Vielleicht hasste die Welt sie ja doch.
Aya zwang sich zum Lächeln. "Ich weiß die genaue Uhrzeit nicht", sagte sie. "Aber wir könnten uns danach am Kunstsaal treffen? Was meinst du?"
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Kay Asgard

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BeitragThema: Re: An den Tischen   Di Mai 22, 2012 2:15 am

Aya sah seltsam angespannt aus - Kay verstand es nicht. Er war doch derjenige, der mit Penny ein Problem hatte - sie betraf das nicht. Fühlte Ayannah so sehr mit ihm, war so parteiisch und voreingenommen dank ihm, dass sie nun auch nicht länger mit Penny zurechtkam?
Er beschloss nicht zu fragen und nichts zu sagen, denn er hatte den Eindruck, dass es hier um Dinge ging, an die er besser nicht rührte. Vielleicht hatte Aya auch ein ganz anderes Problem mit Penny, von dem er nichts wusste. Vielleicht hatten sie sich gestritten, ohne dass er es mitbekommen hatte. Oder Penny war sauer, weil Ayannah bei der Alkoholgeschichte - es tat weh, sich zu erinnern - dabei gewesen war.
"Sicher.", sagte er gedankenverloren. Nun kam er wohl doch noch dazu, seine Fähigkeit zu trainieren. Vermutlich war es besser so.
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James Meason

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ORT : Schule

BeitragThema: Re: An den Tischen   Di Mai 29, 2012 6:33 am

Ein Ruck ging durch James. Dass hatte noch keiner zu beiden gesagt, außer seine Familie. Kurz atmete er aus und ein. "Ist schon okay." sagte er dann einfach. Was sollte der Punk auch groß dazu sagen. Ruhig lies er seinen Blick über die Beiden schweifen und dann über die ganzen Fremden hier. Einige kannte er vom flüchtigen sehen her. Aber mehr waren da nicht. Kurz überlegte er, Elias wollte Haarfarbe. "Ich hätte noch Blond übrig. Ist wahrscheinlich nicht mehr viel. Weist ja, ohne Moos nix Los." Meinte er dann. Ein lächeln breitet sich auf seinem Gesicht aus."Es ist bei uns normal, dass wir aufwachen und die Vorstellung von irgendwas bunten für unsere Köpfe haben. Und dann, blockieren wir einfach das Badezimmer für die nächsten paar Stunden und es kommt irgendwas dabei raus. " Erklärte James grinsend. Auch auf Elias´s Gesicht erschien ein grinsen. James legte seine Hände in Falten und fügte noch hinzu: "Es macht Spaß und schockiert so manche Leute. Naja, jetzt immer seltener, es ist aber trotzdem lustig."
Gespannt wartete er ihre Reaktion ab. Auch Elias war leicht anzumerken, wie neugierig er jetzt war.
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Alysha Tregano

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BeitragThema: Re: An den Tischen   Di Jun 05, 2012 9:29 am

Es lag etwas Seltsames in James' Gesichtsausdruck, als er auf ihre Aussage antwortete. Er sah nicht direkt verärgert aus, aber irgendwie verwirrt, so als hätte er das nicht erwartet. Alysha fragte sich, ob sie diesen Satz bereuen sollte, aber dann verdrängte sie den Gedanken wieder. Sie hatte es so satt, sich über jedes kleine Wort Gedanken machen zu müssen, sich wegen allem, was sie dachte, Sorgen zu machen. Es war doch letztendlich ein Teil von ihr, oder? Und warum sollte sie sich immer verstecken müssen?
Sie musste lächeln, als sie James und Elias grinsen sah, und auch über die Art, wie James die Sache mit dem Haarefärben erklärte. Es hörte sich an, als wäre das Ganze eine lustige, leichtsinnige Angelegenheit, etwas Unbeschwertes im Leben der beiden anderen, das sich doch sonst eher ernst anhörte.
"Es hört sich wirklich spaßig an.", gab Al zu und ihr Lächeln wurde noch eine Spur breiter. Einen kurzen Moment lang überlegte sie sogar, wie es wohl wäre, wenn sie sich die Haare färben würde. Auf jeden Fall würde es Viv schocken, dachte sie halb belustigt, halb ernst, weil sie es plötzlich ernsthaft in Erwägung zog. Es ist die Zeit für Veränderung, oder?
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Elias Evens

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BeitragThema: Re: An den Tischen   Sa Jun 16, 2012 7:32 am

Da hatte Elias eine blendende Idee. Aus seiner Sicht. "Wir könnten ja zusammen Haare färben oder so. Oder auch ne neu Frisur ausprobieren?" Am Ende klang der Satz eher wie eine Frage. Der Ärger mit der Schulleiterin hatte er fast schon vergessen. Ein Leuchten ging von ihm aus. "Die Leute ein bisschen auf Trab halten, schadet ja nie."
Der Punk grinste die beiden an. Und wartete. Alysha schien nach zu denken und James. Wirkte als würde er am liebsten gleich ja sagen. Aber wie er seinen Kumpel kannte, würde er erst mal höflich Al´s Entscheidung abwarten. Was er verstehen konnte. Unbewusst begann er mit der Hand zu schnippen und überlegte wo her man eine Schere bekommen würde. Denn mit einem Taschenmesser sich die Haare zu kürzen, war ein dumme Idee. Da konnte er ein Lied von singen und zwar ein langes. Noch immer grinsend betrachtete er die beiden. Sie sehen irgendwie, knuffig aus. So zusammen. Dachte er und musste nur noch breiter grinsen.
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Alysha Tregano

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ORT : Schule

BeitragThema: Re: An den Tischen   Mi Jun 20, 2012 2:26 am

"Oh, du meinst mich?" Alysha brauchte eine Weile, um zu kapieren, dass Elias mit ihr und nicht nur mit James redete. Beide Jungen sahen sie erwartungsvoll an. "Ihr meint, ich soll mir die Haare färben?" Sie wollten sie wirklich dabei haben? Elias kannte sie doch gar nicht, oder?
Alysha war verunsichert, aber Elias' und James' Begeisterung war ansteckend. "Na gut?" Sie lächelte halbherzig.
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James Meason

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BeitragThema: Re: An den Tischen   So Jul 01, 2012 6:29 am

"Du kannst auch nein sagen." Sagte James, vorsichtig. Den er hatte ihre hablherzigkeit bemerkt und er wollte nicht dass sie es tat, weil die beiden es wollten, sondern weil sie selbst es wollte. "Und deine Haare, ich würde sie nicht abschneiden!" Fügte er hinzu. Irgendwie verhaspelte er sich und versuchte verlegen die Situation zu retten. Nur, es ging einfach schief. ELias schien einfach nur zur grinsen und sich seine eigenen Gedanken zu machen. Unruhig schaute er Al an. Jetzt hatte ihn irgendwas definitiv aus der Bahn geworfen. War es ihr Blick gewesen? Nein, so wie sie ihn anschaute? Nein, auch nicht.
Ich bin doch einfach nur ein Idiot, kann das sein? Dachte er so für sich und schwieg einfach nur noch.
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