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BeitragThema: Marktplatz   Fr Apr 06, 2012 7:41 am

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Driger Calijo

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BeitragThema: Re: Marktplatz   Mo Apr 23, 2012 10:13 pm

cf: Miller Straße 4

Driger öffnete die Tür des kleinen Hauses und sah sich um.
Noch lag das Dorf ruhig da, doch würde das nicht mehr lange so bleiben.
Driger bog von der Seitenstraße wo das Haus der Familie lag auf die Hauptstraße, er musste unbedingt noch ein Geschenk für Dani besorgen, sie hatte heute Geburstag.
Er ging weiter bis er den Rand des Dorfes erreichte.
Der Wald lag ruhig da.
Die Familie mied ihn ... den Grund fand Driger allerdings mehr als lächerlich!
Überhaupt fand er die meisten Bräuche eher verwirrend als logisch ...
in den paar Monaten die er nun schon hier lebte hatte er viel neues gelernt - doch nicht alles war nützlich.

tbc: Der Wald
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Driger Calijo

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BeitragThema: Re: Marktplatz   Mo Apr 23, 2012 10:38 pm

cf: Das ausgetrocknete Flussbett

Driger kam mit Phil im Dorf an, die Wunde hatte eine hässliche dunkel rote Farbe angenommen.
Sie liefen durch die Straßen bis sie den Marktplatz erreichten, im Moment war nicht sehr viel los und die Verkäufer standen bei ihren Ständen und unterhielten sich eifrig.
Driger hielt ausschau nach dem Stand von der alten Prisylla, sie hatte fast alles wenn es um das Thema 'Heilung' ging.
Da Phil ihm nochimmer nicht sagen wollte was ihn gebissen hatte, musste er sie einen Blick darauf werfen lassen.

Driger entdeckte den Stand der alten Prisylla, der mit vielen Stoffstreifen in allen möglichen und unmöglichen Farben geschmückt war.
Bunde von Kräutern, Gräsern und Halmen hingen an Stangen und auf der Auslage gab es alle Arten von Wurzeln, Samen, Blüten, Kügelchen und anderer Dinge, die etwas mit Naturheilung zu tun hatten zu sehen. Alles fein säuberlich sortiert in verschieden großen Schalen aus dunklem, groben Holz.
Sie war ebenso sonderbar wie ihr Dekrationsgeschmack, aber auf dem Gebieht der Heilung ein wahres Genie!
Er führte seinen kleinen Schützling durch die Menschen und hielt dann vor dem kleinen, völlig überladenen Stand an.
Prisylla sah auf und ein breites Grinsen zeigte sich auf ihrem schönen Gesicht.
Sie sah aus wie ca 30, doch Driger wusste das sie älter war ... es umgab sie etwas ... was er nicht deuten konnte eine Art Schleier ...
Als er es einmal versucht hatte jemanden zu erklären, hatte dieser ihn nur mitleidig angesehen, er konnte es sich auch nicht erklären aber er war sich sicher, dass das was er sah nicht dem entsprach was sie in Wirklichkeit war!
Er schob den Gedanken beiseite und erwiederte das Grinsen freundlich.
Prisylla strich sich eine ihrer dicken, schwarzen Korkenzieherlocken zurück und stemmte die Hände in ihre Hüften, ihre aquamarin-farbene Augen taxierten das Dou neugierig und eifrig.
"Was kann ich für dich tun?"!, fragte sie dann und sah an Driger hinunter zu Phil, auf dessen Schulter sanft Drigers Hand ruhte.
"Ich möchte, das du dir das einmal anseihst.", beantwortete Driger die Frage leise und nickte kurz in Richtung von Phils Oberarm.
Die alte Prisylla ließ die Hände sinken und begann mit geschickten Fingern rasch den Ärmel des Jungen hochzukrempeln.
Ihr Blick verdüsterte sich und Drigers Vorahnung bekam so ihre Bestätigung.

Mac, der Junge der im Dorf allgemein bekannt war, lief über einen Marktplatz, auf der Suche nach einem Heilerstand. Er hatte sich heute morgen die Handfläche verletzt.
Bald schon sah er den Stand von Prisylla an dem gewohnten Platz stehen und steuerte darauf zu.
Ein junger Mann und ein kleiner Junge waren bereits da. Die Heilerin besah sich die Wunde des Jungen. Mac hatte etwas ähnliches schon mal gesehen, konnte sich aber nicht mehr erinnern worum es sich handelte. Leise nährte er sich. "ähm ... ich wollte fragen ob ... ob ich helfen kann."

Prisylla sah auf und besah sich den Neuankömmling kurz.
"Ich komme gleich zu dir!", sagte sie barsch. Sie fand Mac lästig. Er war immerzu übereifrig, naiv und in ihren Augen ein Möchtegern.
Driger sah nun ebenfalls von dem Arm seine kleinen Bruders auf und lächelte schwach, er mochte Prisyllas aufbrausende Art. Sie war zwar manchmal hart und ziemlich frech aber wenn man sie genauer kennen lernte war sie eine sehr nette und hilfsbereite Frau. Driger hingegen mochte Mac, sie hatten noch nie wirklich gesprochen, aber von Erzählungen her wusste er, dass er sehr freundlich, hoflich und hilfsbereit war.
Er hob entschuldigend die Augenbrauen ehe er sich an Prisylla wandte.
"Was kann man machen?"
Prisylla stieß pfeifend die Luft aus und setzte den Jungen auf einen kleinen Holzschemel der hinter ihrem Stand stand um sich den Arm besser ansehen zu können, Driger blieb seitlich stehen und wartete auf eine Antwort.
"Nun ich weiß nicht ob es dafür eine Heilung gibt mein Lieber ..."
Phil zuckte heftig zusammen und schluchzte leise.
Driger presste die Lippen zusammen, blieb aber ruhig auch wenn er am liebsten mit aller Kraft mit der Faust auf den Holzstisch geschlagen hätte "Was ist mit der Harpy-ninqita?"
Die Kräuterhexe hob den Kopf und sah Driger prüfend an, ganz so als wolle sie herausfinden ob er verrückt war.
"Das wäre eine selbstmörderischs Unterfangen!", sagte sie schließlich.
"Aber nicht unmöglich!", borte Driger weiter. Wenn er es schaffte diese Heilblume zu finden und sie zu Prisylla zu bringen ....
Driger fuhr sich durch das schwarze Haar und warf noch einen kurzen Blick au den Jungen.
Es tat ihm leid das dieser durch ihn aufgehalten wurde, doch er musste einen Weg finden um Phil zu retten, koste es was es wolle!

Mac starrte die Wunde an. Ganz plötzlich schossen ihm Bilder durch den Kopf. Dunkle Schatten flogen über ihn hinweg. "Ich habe so eine Wunde schon enmal gesehen!"

Prisylla rollte leicht genervt mit den Augen doch der beschwiechtigende Blick Drigers ließ sie nicht sofort losschreien.
Doch konnte sie ihren bösen Blick nicht für sich behalten.
"Gut dann lass mal hören, mein Kleiner. Für was hällst du diese Wunde?!", fragte sie schnippisch
Driger schüttelte den Kopf, für so eine Kleinkindacktion hatte er keine Zeit.
Zwar fand er es etwas dreist, das der Junge sich einfach einmischte und keine Rücksicht auf Phil nahm, der vor Angst ganz steif auf seinem Schemel saß, doch fand er hätte auch ein höfliches Bitten um Zurückhaltung gereicht.
"Hör mal, wir wissen was es ist ... mach dir keinen Kopf.", sagte Driger ruhig und warf der Kräuterhexe einen warnenden Blick zu, nur für den Fall das sie noch etwas sagen wollt, was nicht mit Phil zu tun hatten.

"Na ja ... ich weiß nicht genau was es ist. Ich weiß nur das ...", er brach ab und sah den kleinen Jungen an. Er wollte ihm keine Angst einjagen.
"Hör zu," sagte er leise. "Ein guter Freund starb an den Folgen dieser Wunde. Nach meinem Wissen kann man ihn nur mit der Magie eines Drachen heilen." Eindringlich sah er dem Anderen in die Augen.

Prisylla taxierte den Jungen mit einem Blick der nichts gutes ahnen ließ.
Rasch sagte Driger: "Nun ja ... das man davon stirbt ist mir nun wirklich nicht bekannt und wenn waren diese Wesen mit Sicherheit schwerer verletzt!"
Natürich kann man be einem schweren Biss bzw Angriff sterben ... aber diese Wunde hier wird ihn nicht töten ... aber er wird ihm Schmerzen bereten bevor ...
Er legte beschwichtigend eine Hand auf Phils Schulter der den Fremden mit großen, erstarrten Augen ansah, unfähig etwas zu sagen oder zu tun.
Doch als er die Worte Digers hörte und seine Berührung spürte entspannte er sich etwas.
Prisylla hingegen war geladen, das war nicht zu übersehen.
Driger schüttelte nur leicht den Kopf und sie biss sich auf die Lippen, drehte sich um so das niemand sehen konnte wie vor unterdrückter Wut sie rot anlief.
Driger hingegen drehte seinen Kopf nun wieder dem Jungen zu
"Drachen können so manches ... auch Heilen, doch der leichteste Ausweg wird wohl sein die Blume zu suchen."
die Chance einen Drachen zu finden, noch dazu einen der gewillt ist einem zu helfen, ist fast noch geringer als die Heilpflanze zu beschaffen!
Driger lächelte freundlich und wandte seine Aufmerksamkeit dann Phrisylla zu.
"Könntest du ihn nach Hause bringen?"
Prisylla sah ihn mit ihren beeindruckenden Augen an, das einzige an ihr das ihre enormen Kräfte verriet.
Sie sah zu Mac, dann zu Driger zu Phil und wieder zu Driger bis sie schießlich langsam nickte, noch immer ohne ein Wort zu sagen, was in Drigers Augen vill sogar besser war.
Sie schnippe einmal mit dem Finger und der überfüllte Laden mit all seinen zahlreichen Dingen darauf verschwand in einer blaugrauen Nebelwolke und landete als kleine Kugel in ihrer ausgestreckten Hand.
Sie steckte sie in eine Lederbeutel den sie um ihre schlanke Hüfen geschlungen trug und nahm dann Phil bei der Hand. Als sich der Junge erhob verpuffte auch der Holzschemel auf dem er gesessen hatte.
Phil staunde nicht schlecht und schien für einen Moment seine Sorgen zu vergessen.
Driger nickte ihr zu und lächelte Phil an als die beiden an ihm vorbei gingen in Richtung Mühle, wo sie Phils Vater finden würden ...
Driger fuhr sich durch die Haare.
Wo sollte er anfangen?

Als Driger sich das nächste mal umdrehte war der Junge verschwunden.
Er hob eine Augenbraue und sah sich leicht verwirrt um.
seltsam ... war er nicht eben noch ... ... egal
Man war es nicht anders von mac gewöhnt. Er war da und dann wieder fort ~ wie ein Schatten.
Er hatte jetzt andere Dinge um die er sich kümmern musste als um das plötzliche Verschwinden Macs, die Heilpflanze für Phil!
Er wusse das sie selten war, doch in den Wäldern würde er sie mit Sicherheit finden. Wie lange das jedoch dauern würde wagte er nicht zu bedenken!
Er drehte sich in die Richtung in der sich der Wald befinden müsste, den er aber vom Marktplatz aus nicht sehen konnte.
Ein Werbiss ... wie kommt Phil dazu und warum hat er ihn nicht getötet? Was noch viel wichtiger ist ... woher kam er?
Driger beunruhigte die Vorstellung, das sich ein unkontrollierter Wer im Wald herum trieb, so nah am Dorf.

Driger ging langsam über den Marktplatz in richtung Dorfrand.
Er musste diese Blume schnell finden damit er das schlimmste verhindern konnte. Wenn Phil ein Werwolf werden würde ...
Er wagte nicht den Gedanken weiter zu führen.
Als er den Rand des Dorfes erreichte sah er in Richtung des Waldes, der mit seinen grünen Blätterdach und den dicken Stämmen der alten Bäume sehr einladent auf ihn wirkte.
Seine Familie hatte große Angst vor dem Wald und den Gefahren die darin lauerten, Driger hatte ihre Sorge nie so ganz verstanden, doch nun hatte er einen kleinen Einblick davon bekommen was passieren konnte.
Driger senkte den Kopf ehe er seinen Rücken straffte und sich auf den Weg richtung Wald machte ...

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